Vereinstruktur der TSG Sandershausen 1889 e.V.

 

Die TSG 1889 Sandershausen e. V. ist als gemeinnütziger Verein Mitglied im Hessischen Landessportbund und in der Gemeinde Niestetal der zweitgrößte Verein.

Obwohl mit fast 1300 Mitgliedern eine Größenordnung erreicht ist, wird der Verein ehrenamtlich geführt.

Durch die Konkurrenz kommerzieller Sportanbieter und die schier unübersehbaren Angebote im Freizeitbereich sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter ständig gefordert, sich über die weitere Entwicklung des Vereins Gedanken zu machen. Die Verantwortlichen müssen sich neuen Herausforderungen stellen, um die Zukunft des Vereins langfristig zu sichern. Zuallererst gilt es, mit einer durchdachten Organisationsstruktur und einer klaren Aufgabenverteilung, den Verein auf eine solide Basis zu stellen.

Neben einem qualifizierten Sportangebot nehmen rechtliche und steuerliche Themenbereiche einen immer größeren Raum ein. Voraussetzung zum Erreichen der sportlichen Ziele ist eine gesunde und transparente Finanzpolitik. Deshalb ist die Wirtschaftlichkeit für ein effektives Vereinsmanagement mit das oberste Ziel, um auf Dauer ein breitgefächertes Sportangebot zu bieten und zu erhalten.

Das oberste Organ der TSG 1889 Sandershausen ist satzungsgemäß die Mitgliederversammlung. Sie ist zuständig für alle Vereinsangelegenheiten, insbesondere für die Beschlussfassung von Satzungsänderungen, Höhe der Mitgliedsbeiträge, Kontrolle der Vereinsfinanzen und wählt den Vorstand.

Der Vorstand hat die Richtlinienkompetenz für das Vereinsgeschehen und ist somit zentrale Führungsinstanz des Vereins. Ihm obliegen hauptsächlich die Aufgabe der Planung, Kontrolle, Organisation, Entscheidung sowie die Verwaltung des Vereins. Er informiert, berät und unterstützt die im Verein vertretenen Sportarten. Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen, gerichtlich und außergerichtlich. Dem Vorstand gehören sechs Sportlerinnen und Sportler an, die die Aufgaben des I. Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden, des 1. Kassierers, des 2. Kassierers, des 1. Schriftführers und des 2. Schriftführers wahrnehmen. Den Mitgliedern des Vorstandes sind klare Aufgabenfelder zugeordnet. (s. Anhang ). Dem Vorstand stehen zur Bewältigung und Unterstützung der Vereinsführung drei Ausschüsse zur Seite. In diesen Ausschüssen sind alle Abteilungen und der Vorstand vertreten.

Hauptausschuss
Ehrenausschuss
Festausschuss
     
Im Hauptausschuss fließen alle Informationen des Vorstandes an die Abteilungen und umgekehrt. Er koordiniert überwiegend Veranstaltungen, Trainings- und Übungszeiten der Abteilungen und erstellt und genehmigt zu Beginn eines Jahres den Vereinsetat. Der Ehrenausschuss bereitet laut Ehrenordnung die Ehrungen für sportliche Leistungen, Vereinszugehörigkeit und ehrenamtliche Tätigkeiten vor. Der Festausschuss organisiert und führt alle Veranstaltungen des Hauptvereins durch.

Die Abteilungen werden von gewählten Abteilungsleitungen geführt. Sie sind in ihren sportlichen Abteilungszielen unabhängig und für den Sportbetrieb selbständig verantwortlich.
 

Die Abteilungen der TSG 1889 Sandershausen e. V.


Acht verschiedene Abteilungen bieten den Sportlerinnen und Sportlern ein breitgefächertes Angebot.

Die größte Abteilung ist die Turnsparte. Ihre Aktivitäten erstrecken sich vom Eltern-Kind-Turnen, Kinder- und Leistungsturnen, Jazztanz, Aerobic, Gymnastik für Jung und Alt bis zu der Jedermanngruppe. Seit jüngster Zeit bietet die Abteilung einmal wöchentlich vormittags ein Angebot zur allgemeinen Gesundheitsförderung an.

Die 1. Mannschaft der Fußballabteilung spielt in der Kreisliga A. Eine hervorragende Jugendarbeit, von den Bambinis bis zur A-Jugend, und die Altherrenmannschaften runden das Fußballangebot ab. Mit einem neuen Konzept und klaren Zielvorstellungen wirbt diese Abteilung für ihren Sport.

Die Tischtennisabteilung ist weit über die Grenzen Niestetals bekannt. Höhepunkt ist das jährlich stattfindende „Internationale Pfingstturnier”. Neben den erfolgreichen Damen- und Herrenmannschaften legt diese Abteilung einen besonderen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit..

Badminton entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten Sportart. Kinder, Schüler, Jugendliche, Freizeit- und Hobbyspieler unterstützen die Serienspieler.

Im Angebot der Volleyballer finden sich außer der Herrenmannschaft, Mixed - Freizeitmannschaften und Volleyball für Mädchen und Jungen..

Recht erfolgreich sind die Prellballer der TSG Sanderhausen. Mannschaften aller Altersklassen haben auf Länderebene so manchen Pokal und in Hessen oft die Landesmeisterschaften gewonnen.

Wer Lust am Tanzen hat, ist bei der Tanzabteilung gut aufgehoben. Anfänger und Fortgeschrittene haben die Möglichkeiten am Trainingsbetrieb in der Grundschule Sandershausen teilzunehmen. Einen guten Zulauf verzeichnen die Tanzstunden für Seniorinnen und Senioren.

Seit Februar 2001 können kampfsportinteressierte Sportlerinnen und Sportler beim Kickboxen ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gymnastik und Technik stehen im Mittelpunkt der Trainingsabende.


Drei Thesen für den Verein der Zukunft Erfolgreich in die Zukunft

 

Eine neue Phase der Inszenierung und Vermarktung des Sports „ kündigt sich an, so der Freizeitforscher Prof Dr. Horst W. Opaschowski in seiner Studie „ Die Zukunft des Sports” ( Hamburg 1996 ). Die Ursachen dafür sieht er hauptsächlich in einem grundlegenden Wertewandel in der Bevölkerung, den die Vereine berücksichtigen müssen, um ihre großartige Erfolgsgeschichte auch in der Zukunft fortschreiben zu können.

Eine neue Freizeitorientierung ist zunehmend die Konkurrenz der Sportvereine. Dieser Konkurrenz müssen wir uns stellen. Die Angebote der Sportvereine, die die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen, die sich für den Sport im Verein interessieren, muss attraktiv gestaltet werden. Nur wer die Wünsche seiner Vereinsmitglieder und solcher, die es werden wollen, kennt, hat auch in Zukunft die Chance erfolgreich zu sein.

 

Altbewährtes erhalten – Neues erschließen

 

Auch wenn der Sport sich im Wandel befindet, so sollten bewährte und beliebte Sportarten erhalten bleiben. In diesen Sportarten steckt viel Tradition, sie binden neben den aktiven Sportlerinnen und Sportlern viele ältere passive Mitglieder an den Verein. Fußball ist und bleibt immer noch die Sportart, die in der Beliebtheitsskala ganz oben steht. Während das klassische Geräteturnen von jüngeren Sportlern nicht mehr so gewünscht erscheint, konnten dafür zum Beispiel durch Gymnastik/Aerobic oder Fitnesstraining die Lücken in den Turnabteilungen wieder geschlossen werden. Neuen Sportarten müssen wir gegenüber aufgeschlossen sein. Das heißt nicht, dass der Verein sich allen Trends anpassen muss. Dafür fehlen den Vereinen in einer bestimmten Größenordnung einfach die sportlichen und verwaltungstechnischen Möglichkeiten. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen ortsansässigen Sportvereinen in der Gemeinde oder der näheren Umgebung lassen nicht im Konkurrenzverhalten sondern in einer gemeinsamen Abstimmung leichter Neues erschließen.

 

Der Sportverein der Zukunft

 

Flexibilität und die Anpassung an die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler führen zu einem eigenen Profil des Vereins. Das kann aber das Ehrenamt nicht allein bewältigen. Kommunen und andere staatliche Institutionen sind gefordert, die Vereinsarbeit ideell und materiell zu unterstützen. Das kostenlose Bereitstellen von Sportanlagen ist erforderlich. Die Einführung von Benutzungsgebühren oder das Einschränken von Übungs- oder Trainingszeiten wären fehl am Platze. (Die Gemeinde Niestetal ist für das Vereinsleben ein guter und verlässlicher Partner.)

Aber wir müssen, um dem Wandel gerecht zu werden, andere Kooperationspartner gewinnen. Mittlerweile haben große Wirtschaftsunternehmen erkannt, dass sich nicht nur das medienträchtige Sponsoring von Sportstars und großen Vereinen lohnt, sondern auch die Präsenz im Breitensport viele Vorteile bringt. Ortsansässige Firmen und Betriebe unterstützen, soweit sie es können und in einem bestimmten Rahmen, unseren Verein. Ohne diese Hilfe wäre ein Vereinsleben kaum noch möglich. Jedoch um weiterhin sportlich erfolgreich zu sein, fehlen oft die finanziellen Mittel. Beispielsweise gehen gut ausgebildete Übungsleiter verstärkt zu kommerziellen Sportstudios, da sie dort weitaus höhere finanzielle Zuwendungen erhalten. Andere vielfältige Ausgaben verlangen neben einem attraktiven Sportangebot eine solide Finanzgrundlage, um auch in der Zukunft zu bestehen.

 

 

TSG Sandershausen 1889 1. Vorsitzende(r)
 

• Festlegung der Vereinsrichtlinien in sportlicher, wirtschaftlicher und sozialer Sicht

• Vertretung des Vereins nach innen und außen

• Koordination der Vorstandsarbeit

• Leitung und Verantwortung für den Gesamtverein

• Planung, Organisation und Durchführung von sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Gesamtvereins

• Ansprechpartner der Abteilungen

• Planung von Werbemaßnahmen des Gesamtvereins

• Organisation von vereinsexternen Informationsdiensten

• Kontakte mit Presse
 

TSG Sandershausen 1889 2. Vorsitzende(r)
 

• Vertreter der(s) 1. Vorsitzende(n)

• Aufstellen der Vereinsbilanz

• Ansprechpartner in allen Steuerfragen

• Einstellen und Betreuung von Personal

• Ausstellen von Spendenbescheinigungen

• Mitwirkung bei Erschließung neuer Finanzquellen

• Mitwirkung bei Anschaffungen
 

TSG Sandershausen 1889 Beisitzer- 1. Kassierer/in
 

• Führen der Vereinskasse

• Beratung und Aufstellung des Vereinsetats

• Abrechnung Überwachung der Abteilungskassen

• Abwicklung des Zahlungsverkehrs

• Mithilfe der Bilanzerstellung

• Anfertigen von Statistiken aus dem Rechnungswesen
 

TSG Sandershausen 1889 Beisitzer- 2. Kassierer/in
 

• Führung der Mitgliederverwaltung

• Einzug der Mitgliedsbeiträge und Mahnungen

• Erstellen von Listen (Vereinsmitglieder, Geburtstage, Vereinszugehörigkeit, Abteilungslisten)

• Mitwirkung bei der Erstellung des Vereinsetats
 

TSG Sandershausen 1889 Beisitzer- 1. Schriftführer/in
 

• Gestaltung und Betreuung aller Veröffentlichungen über den Gesamtverein

• Sammeln und Bearbeiten von publizistischen und sportlichen Informationen

• Protokollführung

• Internetpflege
 

TSG Sandershausen 1889 Beisitzer- 2. Schriftführer/in
 

• Mitwirkung im Ehrenausschuss

• Erarbeitung von Ehrungsvorschlägen

• Geburtstage

• Beerdigungen

• Kontaktpflege zu Sponsoren

• Neue Sponsoren für den Verein gewinnen

• Sponsorenliste erstellen

• Veranstaltungen mit Sponsoren

• Koordination aller Vereins- und Abteilungssponsoren

• Koordination aller Zuschüsse und Förderungen